Heftige Regenfälle, Hagelkörner groß wie Golfbälle, Sturm und Blitzschläge haben am vergangenen Wochenende in weiten Teilen Deutschlands zu beträchtlichen Schäden geführt.
Der Wind fegte mancherorts Ziegel von den Dächern und stürzte Bäume um. Der Strom fiel aus und es gab sogar Tote und Verletzte.
Feuerwehr und Rettungsdienste waren im Dauereinsatz und auch einige unserer Kunden blieben leider nicht verschont.
Meldungen von Brand-, Überspannungs- sowie Gebäudeschäden gingen bei uns ein und werden in den kommenden Tagen und Wochen von den Versicherern bearbeitet. Ein Hallendach und Zäune wurden bei einem unserer Kunden durch eine umgestürzte Pappel eingerissen und Autos durch Hagel verbeult. Auch Keller mussten aufgrund von Überschwemmungen ausgepumpt werden.
Unwetterschäden werden grundsätzlich von den Gebäude-, Hausrat- und Kaskoversicherungen abgedeckt. Dabei sind auch Folgeschäden versichert, die zum Beispiel dadurch entstehen, dass ein Dach abgedeckt wird und Wasser in ein Gebäude eindringt.
Die Teilkaskoversicherung ersetzt alle unmittelbaren Sturm- und Hagelschäden an Fahrzeugen, die beispielsweise auch durch umherfliegende Dachziegel entstehen können. Prallt man jedoch mit seinem Kfz gegen einen durch Sturm umgestürzten Baum, muss die Vollkaskoversicherung dafür aufkommen.
Bei der Regulierung legen die Versicherer auch auf die Einhaltung der Obliegenheiten seitens der Versicherungsnehmer wert. Es ist wichtig, dass bei Gewitter die Fenster und Türen geschlossen sind und ein Dach gut in Schuss gehalten und kontrolliert wird.
Wichtig ist aber vor allem, dass Schäden schnell gemeldet werden. Notdürftige Reparaturen dürfen, um Folgeschäden zu vermeiden, auch schon durchgeführt werden, bevor ein Gutachter da war. Gehen Sie jedoch auf Nummer sicher und fertigen Sie schon vor der Behebung des Schadens Bilder an.
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